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Turngesellschaft Walldorf 1896 e.V.

Immer in Bewegung

Wir sind ein Sportverein, dessen Hauptangebote in den Bereichen Kinder- und Jugendsport sowie im Gesundheit- und Breitensport liegen. Auch Spitzensportler auf nationaler und europäischer Basis sind bei uns zu Hause. Unser Bemühen ist, unsere rund 4.000 Mitglieder gut zu betreuen. Dafür zeichnen sich ca. 180 Übungsleiter verantwortlich. Wir bleiben IMMER IN BEWEGUNG !

Neues von der TGS und den Abteilungen

Unser Verein | 30.01.2023

Jetzt Mitglied werden und dank der DOSB-Vereinsschecks 40 Euro sparen!

Noch kein Mitglied in unseren Verein?

Jetzt schnell sein und mit dem DOSB-Vereinsscheck 40 Euro sparen!

Das Modul „Sportvereinsschecks“ des ReStart-Programms richtet sich direkt an Sportinteressierte, die noch kein Mitglied im Verein sind. Auch Menschen, die während der Pandemie ihren Sportverein verlassen haben, sowie Sportmuffel, die zu mehr Aktivität und Bewegung motiviert werden sollen, können von den Sportvereinsschecks profitieren.

Über die Antragsplattform www.sportnurbesser.de  kannst du den Gutschein herunterladen und hast dann 4 Wochen Zeit den Gutschein bei einem Sportverein, der Mitglied beim Landessportbund ist, einzulösen.

Für jede Person kann nur ein Sportvereinsscheck einlöst werden. Familien können bis zu drei Vereinsschecks herunterladen. Es ist nicht möglich, einen Zuschuss zu einer Vereinsmitgliedschaft abzurechnen, wenn die Person bereits Mitglied in diesem Sportverein ist. Wenn die Kosten für die Vereinsmitgliedschaft höher als 40 Euro sind, muss die Differenz vom Neumitglied getragen werden.

Schnell sein lohnt sich, es gibt nur 150.000 Stück!

Über unsere Sportsuche findest du das passende Angebot für dich!

Aikido | 20.01.2023

Orange!!! Als Erster das „Gelbfieber“ überwunden

Matthias Auerbach:

„Nicht reden – trainieren!“, das ist der Lieblingssatz von Matthias Auerbach. Dieses Motto hat sich jetzt für ihn bezahlt gemacht, denn er ist der Erste, der acht Gelbgurt-Aikidoka des Erwachsenen-Trainings, der das „Gelbfieber“ erfolgreich überwunden hat. Im Dojo der Turngesellschaft 1896 e.V. Walldorf (TGS) legte er eine lupenreine Orangegurt-Prüfung ab, und zwar vor einem Prüfer und mit zwei Ukes, bei der es alle drei Männer in sich hatten.

Prüfer war der Vizepräsident der TGS und Aikido-Abteilungsleiter Meister Andreas Kreuzer (3. Dan), der dafür bekannt ist, dass ihm keine noch so kleine Kleinigkeit entgeht. Einer seiner Ukes war Meister Daniel Tippelt (2. Dan), Jugendwart der TGS, und eine Berühmtheit, da er vor vier Jahren als damals 17-Jähriger seinen 1. Dan verliehen bekam und damit der jüngste Dan-Träger Deutschlands wurde. Der zweite Uke war Meister Thomas Eichhorn, Aikido-Abteilungsleiter der Sport und Kulturvereinigung 1879 e.V. Mörfelden (SKV), und 5. Dan.

Wer kann schon sagen, dass er eine Prüfung gegen einen 5. Dan und gegen den jüngsten Dan-Träger Deutschlands abgelegt hat? Matthias Auerbach kann es!

Meister Andreas Kreuzer gratulierte zur bestanden 4. Kyu-Prüfung und nannte diese: „Super!“ - dieses Lob will aus seinem kritischen Mund schon etwas heißen - und überreichte den neuen orangefarbenen Gurt. Der gelbe Gurt verschwand in die Erinnerungskiste, damit war das „Gelbfieber“ überwunden.

„Gelbfieber“ wird ironisch das Phänomen genannt, dass Aikidoka nach der ersten bestandenen Prüfung zum Gelbgurt und der Euphorie, die oft damit einhergeht, auf Gelb hängen bleiben, das „Gelbfieber“ nimmt sie gefangen. Das mag daran liegen, dass von Gelb auf Orange die Angriffe vom Statischen zum Bewegten wechseln, was neue Reaktionszeiten und Bewegungsabläufe verlangt, aber wahrscheinlich noch viel mehr daran, dass für die Orangeprüfung im Aikido die Vorwärtsrolle Voraussetzung ist. Eine Bewegung, die Koordination und durchaus auch Mut verlangt, denn je nach Körpergröße aus etwa einem Meter mit dem Kopf nach vorne auf den Tatamis rollen zu wollen, dazu muss man sich meist überwinden. Besonders da es nichts mit dem berüchtigten „Purzelbaum“ aus dem Turnunterricht zu Schulzeiten zu tun hat. Kopf und Nacken berühren nicht den Boden, sondern nur ein Arm, der wie ein halbes Rad geformt wird und den Körper beim Rollen führt.

Ein schönes, sanftes und gleichzeitig kraftvolles Abrollen ist das. Die sogenannte Fallschule ist ein wichtiges Element beim Aikido-Training. Wer Meisterinnen und Meister würdevoll und geschmeidig rollen sieht, dieses flatternde Geräusch der Hakamas hört, der kann sich schnell in Aikido verlieben und glauben, dass dies eine natürliche einfache Bewegung ist. Aber so automatisch geht die Vorwärtsrolle nicht von der Hand, zumindest nicht, wenn man nicht im Kinder- oder Jugendalter ist. Das Abrollen wird selbstverständlich im Training geübt, erst im Knieen, dann von etwas weiter oben, mit vielen Erklärungen und Tipps der Meisterinnen und Meister.

Für Matthias Auerbach jedoch war die Überwindung vor der Höhe kein Thema, vor Aikido war er Turmspringer. Was ist da schon ein Meter Höhe? Er ist sportlich, elegant in seinen Bewegungen und gelenkig. „Spagat-Mann“ wird er neckisch genannt, lässt er doch die meisten Aikidoka neidisch im Training werden, wenn er bei den Aufwärmübungen zeigt, wie biegsam er ist.

Aber auch vor administrativen Arbeiten in der Freizeit, scheut er sich nicht. Er unterstützt die Aikido-Abteilung zukünftig als Kassierer. Diese verantwortungsvolle Aufgabe passt gut zu ihm, denn er ist korrekt und äußerst zuverlässig, dabei aber nicht verbissen. Mit ihm kann man wunderbar Espresso im Garten trinken, dabei eine Familienpackung Eiscreme essen und über die Gesellschaft, das Leben, Urlaubsziele oder Hundeerziehung diskutieren.

Im Dojo jedoch bekommt man Matthias Auerbach kaum zum Plaudern. Das liegt an seinem Motto. „Irimi nage“ mit ihm ist immer ein Erlebnis. Wenn eine Anfängerin oder ein Anfänger ihn dabei zu grob am Kopf fassen, dann schaut er die Person erstaunt mit seinen großen blauen Augen an und er wiederholt die schönen und lustigen Begriffe, die Meister Andreas Kreuzer als Gedächtnisstütze für Bewegungen kreiert hat. Bezeichnungen wie: „Sonnenuntergang“, „Schiffchen fahren“, „Hessische Begrüßung“, „Bauernbub“, „Schokolade“, „Geld einsammeln“, „Blick zum Horizont“, „Toter Fisch“, „Holzhacker“, „Lappen auswringen“, „Tür öffnen“, „In den Spiegel schauen“ und „Blatt im Wind“.

Der neue Orangegurt-Träger hat einen weiteren Satz eingeführt: „Mach mir den Lukas!“. Dies ist eine Hommage an Meister Lukas Raymann (2. Dan), der wunderbar aufrecht mit geradem Rücken und somit sehr würdevoll seine Bewegungen absolviert.

Wer neugierig auf Aikido und die „Geheimsprache“ geworden ist und erklärt bekommen will, was sich hinter „Schokolade“ oder „Blatt im Wind“ verbirgt, kann gerne einfach in lockerer Sportkleidung zu den Trainingszeiten ins Dojo kommen. Wir freuen uns.

Kinder: Am Dienstag und am Donnerstag von 17 Uhr bis 18.00 Uhr.

Jugendliche: Am Dienstag und am Donnerstag von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr.

Erwachsene: Am Dienstag und am Donnerstag von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr.

Treffpunkt ist im Sportzentrum der TGS Walldorf, Okrifteler Straße 6, Dojo-Raum, 1. Stock.

 

Aikido | 20.01.2023

Farbenregen im Dojo der TGS Walldorf

Aikido-Jugend zeigt ihr Können bei tollen Gürtelprüfungen

Gelb, Orange, Grün und noch einmal Gelb: Im Dojo der Turngesellschaft Walldorf 1896 e.V. fand ein wahrer Farbenregen statt. Cajus legte erfolgreich seine Prüfung zum Grüngurt vor Meister Andreas Kreuzer (3. Dan), Aikido-Abteilungsleiter und TGS-Vizepräsident, ab und Nehir, Sierra sowie Joana zeigten ihr Können mit Bravour vor Meister Peter Siffert (4. Dan), wobei Nehir Techniken für den Orangegurt und Sierra Kreuzer und Joana für den Gelbgurt präsentieren mussten.

Die Jugendlichen demonstrierten den langjährigen Aikidoka eindrucksvoll, dass hier ein Nachwuchs herangereift ist, der die Schönheit und die Kunst von Aikido wunderbar weiterführt und der sich durch nichts so leicht aus der Bahn werfen lässt, denn die Prüfungsbedingungen waren nicht einfach. Das Dojo war gut gefüllt von anderen begeisterten Aikidoka, die das freie Training nutzten, um Hebel und Würfe zu verfeinern, sowie von Eltern, die bei den Prüfungen ihrer Kinder dabei sein und einen Eindruck von deren Geschicklichkeit und Kondition bekommen wollten. Sie wurden nicht enttäuscht. Cajus, Nehir, Sierra und Joana zeigten schöne, konzentrierte Prüfungen und erhielten von Meister Peter Siffert und Meister Andreas Kreuzer nicht nur die neue Gürtelfarbe, sondern auch ein großes Lob.

Cajus hatte für seine Prüfung Hendrik Friebe als Angreifer (Uke), der sich ebenfalls über die bestandene Prüfung freute, hatte er doch einen großen Mitverdienst, nicht nur weil er als Assistenztrainer den Jugendtrainer Meister Daniel Tippelt (2. Dan) unterstützt, sondern auch weil er Cajus intensiv im freien Training an den Wochenenden auf die Prüfung vorbereitet hat. Wer könnte das besser als Hendrik Friebe? Über ihn wurde erst vor Kurzem berichtet, da er es geschafft hat, jüngster Braungurt zu werden und sich damit ein Eschenholztäfelchen im Nafudakake zu ergattern.

Nehir hatte bei ihrer Orangegurtprüfung Angreiferin; die Schwester von Cajus. Rika konnte ihrem Bruder nur mental die Daumen drücken, denn dieser wurde zur gleichen Zeit von Meister Andreas Kreuzer geprüft. Sierra entzog sich den vielfältigen Angriffen von Uke Mailin mit Geschick und ruhigen Bewegungen. Sie zeigte unter anderem schöne „irimi nage“ und konterte auch Schläge aus „shomen uchi“. Joana hatte Uke Riccardo. Das Schöne und Besondere an Aikido zeigte sich auch bei den Prüfungen der Jugendlichen. Aikido kann jede und jeder erlernen - unabhängig vom Alter oder von der Statur. Mit der richtigen Technik können selbst Angriffe größerer oder schwererer Personen abgewehrt werden, wenn man viel trainiert – sehr viel. Aikido ist nicht einfach zu erlernen, aber es macht sehr viel Spaß und die fließenden Bewegungen sind ein Genuss.

Prüfungen im Aikido sind herausfordernd, körperlich und mental. Konzentration ist wichtig bei den Techniken, aber auch das richtige Zeitgefühl, gute Beweglichkeit, starke Kondition – und Mut, denn gerade die Anfängerinnen und Anfänger, die Weißgurte, müssen lernen, ihrem Fluchtreflex nicht nachzugeben, sondern mutig hinein in die Bewegung zu gehen. Die vier Prüflinge zeigten ihre körperliche und mentale Stärke. Es gibt viele Wege, um erfolgreich im Aikido zu sein. Manche Personen haben Talent, andere schaffen es mit Fleiß, wieder andere durch Begeisterung, manchen helfen motivierende Meisterinnen und Meister, andere haben es im Blut und manche haben beides: Geschick und Gene. Aber alle haben in ihrer Prüfung auf ihre eigene Weise gezeigt, auf was es beim Aikido ankommt: Auf das „Ki“, die „geistige Kraft“, die manchmal in ihrer Wirkung unterschätzt wird.

Im Schrank liegen die nächsten Gürtelfarben bereit: Orange, Grün, Blau und Braun warten auf ihre neuen Trägerinnen und Träger. Meister Andreas Kreuzer wird sie mit Sicherheit gerne überreichen. Holt sie Euch!

Bogensport | 20.01.2023

Bogenlehrgang!

Judo | 18.01.2023

Judo für Erwachsene

Neuer Kurs für Erwachsene (Alter 18+)

Wenn Sie sich fragen, ob Sie im fortgeschrittenen Alter noch eine neue Sportart erlernen können oder eine alte Sportart, die Sie einmal gemacht haben, wieder aufnehmen können, gibt es nur eine Antowrt - selbstverständlich "Ja" !

Denn JUDO ist eine japanische Kampfkunst und zugleich eine Sportart, die eine ganzheitliche Körperausbildung anstrebt und in jedem Alter erlent werden kann!

 

Judo (Erwachsene): Montag/Mittwoch: 19:30-21:00 Uhr

Budo-Raum (1.Stock im TGS-Sportzentrum)

Kursbeginn: 23. Janaur 2023

Kontakt für Inofs/Fragen und Anmeldung:

Werner Müller, 06105 76020

Judo für Erwachsene

Judo | 18.01.2023

Judo für Kinder

Neuer Anfängerkurs Kinder - ab den vollendeten 7.Lebensjahr

Fallübungen, Würfe, Haltgriffe und viele Gerauf, aber nach klaren Regeln

Wenn Du Lust dazu hast und unseren Sport kennen lernen willst, komm einfach vorbei. Und wenn Du gleich mitmachen möchtest, bringe einen Trainings- ider Judoanzug (langärmelig) und Badeschuhe (oder Ähnlicjes) mit.

Judo (Anfänger Kinder) Mittwoch 17:00-18:00 Uhr

Budo-Raum (1.Stock im TGS-Sportzentrum)

Kursbeginn: 25.Januar 2023

Kontakt für Infos und Fragen:

Werner Müller, 06105 76020

Judo für Kinder

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