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Abteilungsnews


01.06.2026

TGS-Turner beim Faschingsumzug in Walldorf

Nach zwei Jahren stand dieses Jahr wieder der gemeinsame Faschingsumzug von Mörfelden-Walldorf im Walldorfer Stadtteil an. Auch die Turnabteilung war erneut mit den Gerätturner/innen Teil des Zuges.

Wer noch nicht selbst mitgelaufen war, sondern den Zug bisher nur aus der Zuschauerperspektive kannte, hatte nun selbst die Gelegenheit mal Süßigkeiten zu werfen.

Man konnte den Eindruck gewinnen, dass das Werfen und Verteilen von Bonbons und Co mindestens genauso viel Spaß gemacht hat, wie sonst das Einsammeln als Zuschauer.

Aber das war ja eigentlich auch nur eine Nebenbeschäftigung, denn wenn nicht zwischendurch mal ein Rad oder ein Handstand auf dem Asphalt gezeigt wurde, dann gibt es ja die eigentliche Tradition der Turnabteilung sich auf dem Umzug zu präsentieren.

Nämlich wie immer war die Turnabteilung mit schwerem Gerät in Form von Trampolin und Weichbodenmatte durch Walldorfs Straßen unterwegs. Jeder Stopp des Zuges wurde genutzt, um in der Kürze der Zeit einige akrobatische Trampolinsprünge wie Salto, Barani, oder Grätsche auf die Straße zu bringen, was von den zahlreichen Zuschauern an der Wegstrecke mit Applaus bedacht wurde.

Nicht nur vom Publikum wurde dies wertgeschätzt. Die Turnabteilung gewann den zweiten Platz bei den Fußgruppen, was beim anschließenden Manöverball in der Stadthalle durch die Festjury bekannt gegeben wurde.

Die Hauptsache ist jedoch, dass dieses besondere Erlebnis allen Beteiligten wieder viel Spaß gemacht hat, so dass sich alle schon auf den nächsten Faschingsumzug freuen

01.06.2026

TGS Turner mit 3 Goldmedaillen beim Hallenturnfest Main-Rhein

Zum Abschluss der Wettkampfsaison 2025 im Gerätturnen männlich fand im November in Pfungstadt das Hallenturnfest Main-Rhein statt. Dieses stellt offizielle Einzelmeisterschaften des Turngaus Main-Rhein für den männlichen Gerätturn-Nachwuchs von 6 bis 17 Jahren dar.

Die TGS war mit 6 Teilnehmern verteilt auf 3 verschiedene Alters- und Schwierigkeitsklassen vertreten.

Geturnt wurden in allen Meisterschaftsklassen Pflichtübungen an den klassischen vier Turngeräten Boden, Barren, Sprung und Reck.

Der jüngste Walldorfer Turner war im Wettkampf des Jahrgangs 2017 am Start. Für Simon Ketter war es der zweite Einzel-Wettkampf überhaupt, nachdem er hier im Vorjahr bei seinem Debüt gleich einen Platz 2 erreich-te. Nach mittlerweile einiger Turnroutine mehr gelang es dieses Jahr dann tatsächlich, dass sich Simon von dem gesamten Teilnehmerfeld absetzte und den ersten Platz für sich verbuchen konnte.

Die größte TGS-Beteiligung gab es mit 4 Walldorfer Turnern im größten Teilnehmerfeld des Tages im Wett-kampf des Jahrgangs 2015. Hier gab es dann an der Spitze ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen zwei TGS Tur-nern. Mit größtenteils nur 0,1 Punkten Unterschied pro Gerät zwischen den beiden, hatte am Ende David Acar die Nase vorn und sicherte sich schlussendlich den Spitzenplatz in der Altersklasse. Vorjahressieger Philipp Strippel folgte knapp dahinter auf einem tollen Platz 2. Mit weiteren starken Platzierungen folgten die TGS´ler David Geißler auf Platz 5 und Georg Elita auf Platz 8.

Der älteste Walldorfer Teilnehmer war im Wettkampf der Jahrgänge 2012/2013 vertreten.

Nach einem souverän absolvierten Wettkampf konnte sich Mario Cardu-Spoiala den dritten Platz 1 des Tages für die TGS sichern.

Mit diesem schönen Gesamtbild von 3 Goldmedaillen und einer Silbermedaille konnten sich Nachwuchsturner und Trainer verdienterweise mit einer kleinen Portion Stolz vom Wettkampfjahr 2025 verabschieden.

Auf dem Foto:

(vordere Reihe von links nach rechts:)

Georg Elita, David Geißler, Simon Ketter, David Acar und Philipp Strippel

(hintere Reihe)

Mario Cardu-Spoiala mit dem Trainerteam Niklas Velichkov, Lukas Tron und Matteo Preußer,

Hier die Einzelergebnisse der erfolgreichen Walldorfer:

Jahrgang 2017:

1. Simon Ketter

Jahrgang 2015:

1. David Acar

2. Philipp Strippel

5. David Geißler

8. Georg Elita

Jahrgang 2013:

1. Mario Cardu-Spoiala

01.06.2026

TGW-Team bei den Deutschen Meisterschaften in Leipzig

TGW, der „Turn-Gruppen-Wettkampf“, ist eine Sportart im Deutschen Turnverband. Hierbei handelt es sich um einen turnerischen Mehrkampf, bei dem man im Team verschieden mögliche Disziplinen zusammen absolvieren muss.

In drei von acht wählbaren Team-Disziplinen wird gegen andere Mannschaften angetreten. Neben dem Kernelement, dem Gruppenturnen am Boden, treten die Mannschaften zum Beispiel noch in einer Lauf- oder Schwimmstaffel aber auch in außergewöhnlicheren Disziplinen wie dem Medizinballweitwurf oder dem Orientierungslauf gegeneinander an. Aber auch Singen, Gymnastik oder Tanzen ist möglich. Außer der sportlichen Vielseitigkeit ist bei diesem Mehrkampf also vor allem auch Teamgeist gefragt.

Trotz dass das Team in diesem Jahr als Vize-Hessenmeister zu den Deutschen Meisterschaften anreiste, war klar dass dieses Jahr für das WalldorferTeam ein schwieriges darstellte.

Bereits die Ausgangslage bei den Hessenmeisterschaften war für die Mannschaftssituation nicht rosig. Mit kurzfristigen Besetzungsanpassungen, bei denen die Mannschaft Wegzüge, Terminkonflikte und auch Verletzungsausfälle kurzfristig kompensieren musste, mussten die Reihen wieder geschlossen werden, um überhaupt noch in voller Teamgröße antreten zu können. Es lief nicht gerade optimal und auch die ausgedünnten Reihen bereits zu den Hessenmeisterschaften konnten bis zu den Deutschen Meisterschaften nicht wieder verstärkt werden. Stattdessen kamen weitere kurzfristige Ausfälle hinzu, die das Team weiter schwächten und es stand auch auf der Kippe, ob man überhaupt antreten würde können.

Im Vorjahr nahm man erstmals seit der Corona bedingten Unterbrechung wieder an den Deutschen Meisterschaften teil und erreichte einen starken Platz 11 mit Potential nach oben. Ziel war es ursprünglich wieder unter die Top 10 zurückzukehren und mittelfristig wieder ganz vorne mitzumischen. Ein Jahr später befand man sich personell gesehen in einer ganz anderen Ausgangslage als geplant.

Dennoch trat das Team dann schlussendlich an, wenn auch mit etwas gedämpfter Erwartungshaltung.

Die Deutschen Meisterschaften fanden in diesem Jahr in Leipzig statt.

Während im Vorjahr noch ca. 1.300 Teilnehmer sich in 132 Teams auf 6 Wettkampfklassen verteilten, verdoppelte sich in diesem Jahr die Teilnehmerzahl nahezu. Es traten ca. 2.200 Teilnehmer in 220 Mannschaften bei den Deutschen Meisterschaften an.

Die TGS Walldorf startete in der Teilnehmerklasse mit dem größten Konkurrenzfeld von 72 Teams.

Als erste Disziplin des Tages stand die 6 mal 75m Pendelstaffel auf der Tagesordnung. Während sich das Team seit dem Vorjahr wieder kontinuierlich bei der Laufleistung steigern konnte und bei den Hessenmeisterschaften 9,45 von möglichen 10 Punkten erlaufen konnte, machte sich dann doch bemerkbar, dass zwei starke Sprintpositionen ausfielen. Trotz starker Leistungen des angetretenen Staffelteams fiel man mit 8,80 Punkten erstmals unter die 9 Punkte-Marke, was für ein wenig Ernüchterung gleich zum Auftakt sorgte.

Dennoch stimmte der Teamgeist und die Motivation war groß, bei der zweiten Disziplin, dem Medizinballweitwurf, wieder Boden gut machen zu wollen. Während man bei optimaler Teambesetzung gewohnt war regelmäßig die 10 Punkte Höchstwertung zu erreichen, gelang dies mit zwar guten 9,50 Punkten bereits mit ausgedünnter Personaldecke bei den Hessenmeisterschaften nicht mehr ganz. Aber nichtsdestotrotz gelang dem Team sich im Vergleich zu Hessen wieder geringfügig zu steigern auf versöhnliche 9,55 Punkte, die wieder Hoffnung schöpfen ließen.

Die finale und auch eigentliche Haupt-Disziplin, das Gruppenturnen am Boden, stand wie gewohnt erst in der zweiten Tageshälfte des Wettkampftages an.

Nachdem die Bodenchoreographie nicht nur den eigentlichen Kern des Wettbewerbs darstellt, sondern auch die Stärke des Walldorfer Teams ist,

hatte man sich vorgenommen, sich nach der nicht zufriedenstellenden 9,0 Punkte Vorstellung der Hessenmeisterschaften wieder zu beweisen und sich verbessert zu präsentieren.

Aber in diesem Jahr sollte es irgendwie nicht dem Walldorfer TGW Team vergönnt sein. Im letzten Teil der Vorstellung verletzte sich eine Walldorfer Turnerin unglücklich bei einer Landung am Fuß und konnte offensichtlich nicht mehr auftreten. Dies führte zu einem sofortigen Abbruch durch die Jury und einem frühzeitigen Ende des Wettkampfauftritts des TGS Teams, ohne dass der Schlussteil der Choreographie gezeigt und beendet werden konnte.

Auf diesen Schreckmoment über die Verletzungssituation folgte natürlich dann auch die Erkenntnis, dass sich dies ebenfalls in fehlenden Punkten für den nicht gezeigten Schlussteil sowie Abzüge für den Sturz und Abbruch bemerkbar machen würde.

Als Wehmutstropfen blieb dem Team dann aber zumindest die Gewissheit sich trotz aller Abzüge und Strafpunkte dennoch um 0,05 Punkte zu den Hessenmeisterschaften auf schüchterne 9,05 Punkte verbessert zu haben.

Nach all dem, was schief gelaufen ist an diesem Tag und im Vorfeld, war natürlich die Erwartung an eine Platzierung im gewohnten vorderen Feld alles andere als realistisch. Man blieb weit hinter dem Potential, wozu das Walldorfer TGW Team in der Lage gewesen wäre, das war allen klar. Aber unter diesen Gegebenheiten nahm die Verkündung bei der Show der Sieger zumindest einen versöhnlichen Abschluss. Denn unabhängig von all dem erreichte das TGS Team noch immer einen starken Platz 25 von 72 Mannschaften bei den Deutschen Meisterschaften und fand sich somit noch im vorderen Drittel auf Bundesebene wieder.

Mitglieder der erfolgreichen TGW Mannschaft sind folgende TGS-Athleten:

(auf dem Foto vordere Reihe von links nach rechts:

Rebecca Wesp, Isabel Krause, Tatjana Kunath, Patrizia Lachnit

auf dem Foto hintere Reihe von links nach rechts:

Lukas Tron, Maximilian Mergen, Noah Voss, Niklas Velichkov)

Es fehlt auf dem Foto: Daniele Fontana

01.11.2025

Beide TGS-Teams verteidigen den Titel des Südhessischen Mannschaftsmeister 2025 im Gerätturnen männlich

Im Herbst eines jeden Wettkampfjahres stehen traditionell die Mannschaftsmeisterschaften im Gerätturnen männlich an, so auch dieses Jahr im September und Oktober. Ende September war der Auftakt für die Runden der Mannschafts-Meisterschaften des Turngaus Main-Rhein in Bensheim. Darüber hinaus fand dann das Finale im Oktober in Jügesheim statt, welches vom Turngau Main-Rhein zusammen mit den Turngauen Bergstraße, Odenwald und Offenbach-Hanau in Form der Südhessischen Mannschaftsmeisterschaften ausgetragen wurde. Wie bereits im Vorjahr war die TGS Walldorf auch in diesem Jahr mit 2 Mannschaften verschiedener Altersklassen beim Wettbewerb der Pflichtstufen vertreten.

Das ältere der beiden Walldorfer Teams war mit den Mitgliedern Noah Voss, Niklas Velichkov, Lukas Tron, Maximilian Mergen, Dijor Dykes, Matteo Preußer und Tom Krawietz am Start. Da dieses Team aus routinierten älteren Turnern gemischter Jahrgänge besteht, die teils auch schon selbst Trainer sind, startete man wie gewohnt in der Jahrgangsoffenen Klasse. Geturnt wurden Pflichtübungen in einem klassischen Vierkampf bestehend aus den Geräten Boden, Sprung, Barren und Reck. Da man bereits aus dem Vorjahr den Wettkampf sowohl auf Ebene der Gau- als auch der Südhessischen Meisterschaften als amtierender Titelträger hervorging, war das Ziel mit der Verteidigung der beiden Meistertitel gesteckt. Mit den höchsten gezeigten Schwierigkeitsgraden der jeweiligen Wettkampfnachmittage, sowie der Souveränität der Darbietungen, gelang es dem Team auch in 2025 erneut sowohl den Gaumeistertitel Main-Rhein als auch Platz 1 bei den Südhessischen Mannschaftsmeisterschaften im Gerätturnen männlich nach Walldorf zu bringen.

Eine Portion unvorhersehbarer gestaltete es sich beim jüngeren TGS-Team, das im Wettkampf des Jahrgangs 2015 und jünger startete. Die Mannschaft bestand aus David Acar, David Geißler, Philipp Strippel, Simon Ketter, Georg Elita, Mateo Alvarez, und Mario Cardu-Spoiala. Das Team war zum dritten Mal in Folge dabei. Beim Debüt vor zwei Jahren erreichte man schon einen schönen Platz 2 im Turngau Main-Rhein und einen Platz 5 in Südhessen. Schon ein Jahr später gelang der Mannschaft sowohl im Turngau Main-Rhein als auch in Südhessen eine Platzierung jeweils auf dem ersten Rang. Dieses Jahr trat man also bereits als amtierender Turngau- und Südhessenmeister zur Titelverteidigung an. In dieser Altersklasse nahm die Konkurrenzsituation in diesem Jahr auch noch weiter zu. Dennoch ließen sich die Walldorfer davon nicht beeindrucken und konnten sich in der ersten Runde im September bereits mit einem ganzen Punkt Vorsprung erneut an die Spitze des gesamten Teilnehmerfeldes setzen. Mit diesem knappen Abstand allerdings war das Rennen bis zur finalen Runde im Oktober noch komplett offen. So blieb es auch während des Finaletages äußerst spannend wie das Titelrennen ausgehen würde. Und tatsächlich konnte das TGS-Team schlussendlich nicht nur den Gaumeister-Titel Main-Rhein verteidigen, sondern auch im größten Teilnehmerfeld des Tages von 8 konkurrierenden Mannschaften den Titel des Südhessenmeisters erneut mit nach Walldorf holen. Stolz und Freude, aber auch die abfallende Anspannung nach der erlösenden Bekanntgabe bei der Siegerehrung stand den jungen Athleten im Gesicht geschrieben. Nach diesen tollen gezeigten Leistungen und dem Regen an Goldmedaillen durften alle Beteiligte verdienterweise zurecht stolz auf dieses Ergebnisse sein, die optimaler nicht hätten ausfallen können. Beide Teams auf Platz 1 sowohl im Turngau Main-Rhein als auch bei den Südhessischen Mannschaftsmeisterschaften ist schon ein großartiger Erfolg.

Auf dem Team-Foto sind folgende TGS-Athleten zu sehen: (auf dem Foto vordere Reihe von links nach rechts:) Philipp Strippel, David Geißler, David Acar, Georg Elita, Mateo Alvarez und Simon Ketter (auf dem Foto hintere Reihe von links nach rechts:) Mario Cardu-Spoiala, Noah Voss, Maximilian Mergen, Matteo Preußer, Lukas Tron (es fehlen: Niklas Velichkov, Dijor Dykes und Tom Krawietz)

31.10.2025

Turnabteilung unterwegs beim Deutschen Turnfest in Leipzig

Das Internationale Deutsche Turnfest ist mit rund 80.000 Sportlerinnen und Sportlern
sowie hunderttausenden Besuchenden die weltweit größte Wettkampf- und
Breitensportveranstaltung. Die Geschichte des Turnfests reicht bis in das Jahr 1860
zurück, als in Coburg das "1. Deutsches Turn- und Jugendfest" ausgetragen wurde. Seit
2005 trägt die mittlerweile im Vierjahrestakt stattfindende Veranstaltung den Namen
"Internationales Deutsches Turnfest". Im Jahr 2021 musste das Multisportevent wegen
der Corona-Pandemie abgesagt werden. Nach acht Jahren Pause war die Vorfreude
deshalb nun auch bei den TGS Turnern umso größer, endlich wieder für 5 Tage in das
Turnfestfeeling einzutauchen.


Von Mittwoch, den 28.05., bis Sonntag, den 01.06.2025, machte sich unsere Turnabteilung
mit insgesamt 22 Turnerinnen und Turnern auf den Weg nach Leipzig, um am großen
Turnfest teilzunehmen. Mit viel Vorfreude, Motivation und ein wenig Aufregung ging es für
uns in die Messestadt.


Sportlich war einiges geboten, sowohl als Zuschauer bei Wettkämpfen, Shows oder bei den
gleichzeitig stattfindenden Europameisterschaften im Kunstturnen, aber auch als aktive
Teilnehmer bei den Wahlwettkämpfen konnten die Walldorfer selbst dabei vollen Einsatz und
starken Zusammenhalt zeigen.


Unsere Mädchen aus dem Wettkampfbereich Isabel Nina Geißler, Adelina Victoria Lein,
Lynn Anouk Coch, Liv Jonna Schlegel, Laila Hasnaoui, Elizabeth Sophie Kluge und Isabell
Krause nutzten die Gelegenheit, ihr Können eindrucksvoll zu zeigen. Die Trainerinnen
unterstützten die Mädchen während des Wettkampfs, sodass sie ihre Übungen bestmöglich
präsentieren konnten. Besonders spannend war es für unsere beiden Turnerinnen aus dem
Allgemeinen Bereich, Larissa Weber und Eva Brcic, die in Leipzig ihren allerersten
Wettkampf überhaupt bestritten. Sie wurden dabei von ihrer Turnkameradin Belis Numanova
und der Trainerin unterstützt.


Doch auch abseits der Wettkämpfe gab es viele Highlights. Abends spielten wir gemeinsam
„Impostor“, „Werwolf“ oder „Uno“ und ließen die Tage gemütlich ausklingen. Geschlafen
wurde in den Klassenräumen der Johannes-Hegenbarth-Schule, was für viele eine neue und
spannende Erfahrung war. Außerdem besuchten wir die Messe, unternahmen einen
Spaziergang durch die Leipziger Innenstadt und genossen als absolutes Highlight die Gala
„Feuerwerk der Turnkunst“, die alle mit spektakulären Darbietungen begeisterte.


Zum Abschluss ließen wir das Turnfest bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen,
bevor wir uns am Sonntag auf die Heimreise machten. Diese wurde unerwartet noch einmal
besonders. Eine längere Vollsperrung kurz hinter Leipzig hätte eigentlich für schlechte
Laune sorgen können, doch nicht bei uns. Spontan begannen wir am Straßenrand zu
„Fantasy Girl“ und „Cotton Eye Joe“ zu tanzen, und es entstand sogar eine kleine Yoga-
Einheit. Viele andere Autofahrer machten begeistert mit. Ein unvergesslicher Moment, der
unseren Zusammenhalt noch einmal deutlich machte. Turnen verbindet eben.


So blicken wir auf ein unvergessliches Turnfest zurück, das uns nicht nur sportlich gefordert,
sondern auch als Team gestärkt hat. Ein großes Dankeschön geht an unsere Trainerinnen
und Trainer, die uns auf der Fahrt und bei den Wettkämpfen begleitet, unterstützt und
motiviert haben. Ohne sie wäre dieses Erlebnis nicht möglich gewesen. Turnfest, wir
kommen bestimmt wieder!


Hier noch die Einzelergebnisse der Walldorfer Turnerinnen in den riesigen,
deutschlandweiten Teilnehmerfeldern:

12-13 Jahre (1377 Teilnehmer):
252. Adelina Victoria Lein
516. Liv Jonna Schlegel
594. Isabel Nina Geißler
1012. Lynn Anouk Coch
1048. Elizabeth Sophie Kluge
1327. Eva Brcic


14-15 Jahre (1151 Teilnehmer):
1114. Larissa Weber


16-17 Jahre (681 Teilnehmer):
653. Laila Hasnaoui


18-19 Jahre (344 Teilnehmer):
131. Isabell Krause


(von Jasmin Jourdan)

09.06.2025

TGW-Team der TGS Walldorf ist Vize-Hessenmeister

TGW bedeutet „Turn-Gruppen-Wettkampf“ und ist eine Sportart im Deutschen Turn Bund.
Bei diesem Teamwettbewerb handelt es sich um einen turnerischen Mehrkampf, bei dem
man neben der Kern-Disziplin, dem Gruppenturnen am Boden, zwei weitere wählbare
Disziplinen als Mannschaft absolvieren muss.
Das Besondere ist, dass diese weiteren Disziplinen nicht aus dem klassischen Turnen
stammen, sondern aus anderen Sportarten wie z.B. mit Leichtathletik, Schwimmen, Singen,
Gymnastik oder Tanzen. Es bedarf neben Teamgeist also auch Talent für sportliche
Vielseitigkeit bei diesem Mehrkampf. Jede Disziplin wird dabei gleichwertig mit maximal 10
Punkten gewichtet. Die TGS Walldorf hat bereits eine lange Tradition an Erfahrungen und
Erfolgen in Ihrer TGW Historie vorzuweisen.
Im Mai standen nun die diesjährigen Hessischen Meisterschaften im TGW an, zu denen die
TGS Walldorf als Titelverteidiger in der Erwachsenenklasse antrat.
Allerdings muss man in diesem Zusammenhang erwähnen, dass die Mannschaft aus dem
Vorjahr teils durch Wegzüge oder Terminkonflikte so verändert bzw. dezimiert hatte, dass
man sich kurzfristig mit Turnerinnen aus anderen Vereinen verstärken musste, um überhaupt
noch in voller Teamgröße antreten zu können. Hinzu kam auch noch Verletzungspech, das
zusätzlich die ohnehin schon ausgedünnten Reihen weiter schwächte.
Mit gemischten Gefühlen machte sich das Team am Wettkampftag also auf den Weg nach
Friedberg. Als Start in den Wettbewerb stand für die TGS zuerst die 6x75m Pendelstaffel an.
Hier war klar, dass es das Team schwer haben würde, an die Vorjahreslaufleistung
anzuknüpfen. Es lief jedoch deutlich besser als vermutet und man konnte sich nach starker
Laufleistung sogar noch deutlich im Vergleich zu 2024 steigern und 9,45 von möglichen 10
Punkten einfahren.
Mit diesem gelungenen Auftakt konnte man also motiviert in die zweite Disziplin gehen. Dies
war mit dem Medizinballweitwurf auch eine sicherere Disziplin für das Walldorfer Team.
Noch beim Einwerfen lief auch erwartungsgemäß alles optimal und man lag eigentlich auf
Kurs in Richtung der 10 Punkte Höchstwertung. Mit dem bewertete Durchgang änderte sich
das Szenario aber ungeplanter Weise und die Teammitglieder warfen durch die Bank alle ein
wenig kürzer als wenige Minuten zuvor noch. Das schlug sich auch in der Punktetabelle
nieder. Statt den erreichbaren 10 Punkten verblieben auf dem Punktekonto nur noch 9,5
Punkte, was zwar keine schlechte Wertung ist, aber für eine Titelverteidigung keine gute
Basis bedeutete.
Die finale und auch eigentliche Haupt-Disziplin, das Gruppenturnen am Boden, stand wie
gewohnt erst in der zweiten Tageshälfte des Wettkampftages an.
Nach grandiosen 9,8 Punkten im Vorjahr war es zwar klar, dass man in diesem Jahr dies
nicht wiederholen wird können, da man einige Schwierigkeiten herausnehmen musste.
Nichtsdestotrotz gelang die Darbietung der Bodenchoreographie sehr sauber und wurde mit
einer Jurywertung von 9,25 Punkten honoriert.
Trotz deutlich weniger Punkten als im Vorjahr war diese Wertung die zweithöchste Punktzahl
des Tages für eine Turndarbietung über alle Wettkampfklassen hinweg.
Nur für eine einzige Turndarbietung am gesamten Tag gab es 0,05 Punkte mehr von der
Jury, nämlich für das direkte Konkurrenzteam aus Hartenrod, die somit hauchdünn die Nase
vorne hatten.
Somit glückte die Mission Titelverteidigung in diesem Jahr den Umständen geschuldet zwar
leider nicht ganz, aber die Walldorfer Leistung reichte um sich vom restlichen Konkurrenzfeld
abzusetzen und sich somit mit dem Vize-Hessenmeistertitel zu belohnen.
Erwähnenswert an dieser Stelle vielleicht noch, dass es sich bei Platz 1 um den aktuell
amtierenden Deutschen Meister handelte, gegen den man das Nachsehen hatte, womit man
somit auch zufrieden sein durfte.
Als nächster Meilenstein stehen nun für das Walldorfer Team die Deutschen TGW-
Meisterschaften in Leipzig im Rahmen des Deutschen Turnfestes auf dem Programm.


Termine

Juni - August 2026



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