Sie erreichen uns Montag bis Donnerstag von 10:00 – 11:30 Uhr und Dienstag & Donnerstag von 17:00 – 19:00 Uhr: 06105/44825 info@tgs-walldorf.de
Turngesellschaft Walldorf 1896 e.V.
Immer in Bewegung
Wir sind ein Sportverein, dessen Hauptangebote in den Bereichen Kinder- und Jugendsport sowie im Gesundheit- und Breitensport liegen. Auch Spitzensportler auf nationaler und europäischer Basis sind bei uns zu Hause. Unser Bemühen ist, unsere rund 4.000 Mitglieder gut zu betreuen. Dafür zeichnen sich ca. 180 Übungsleiter verantwortlich. Wir bleiben IMMER IN BEWEGUNG !
Hier findest du Informationen zu unserem Fitness- und Gesundheitsstudio.
Hier erhältst du alle Informationen rund um das Thema Mitgliedschaft in unserem Verein.
Finde dein passendes Sportangebot, gefiltert nach Sportart, Alter und Wochentagen.
Neues von der TGS und den Abteilungen

Ausgleichs-
gymnastik

Du fragst sicher, was darunter zu verstehen ist und was gemacht wird?
Nun, die Stunde beginnt mit einem Herz-Kreislauf-Training. Es folgen Übungen aus den Bereichen BBP, Bodystyling und der Wirbelsäulengymnastik. Auch Kleingeräte kommen zum Einsatz.
Abgerundet wird die Stunde mit einer Entspannungsphase (Stretching, Autogenes Training, Muskelrelaxation).
Geeignet für fitte, aber nicht mehr ganz so junge Teilnehmer.
Interessiert? Einfach mal "reinschuppern" und ausprobieren.
mittwochs: 19:30 - 20:30
Ort: Bewegungsraum im TGS-Bewegungszentrum (über dem Fitness-Studio)
mit Doris Neumeier

TGS-Pistolenschützen auf Höhenflug

Bei den TGS-Sportschützen stehen die Zeichen auf Erfolg. Besonders bei den Pistolenschützen macht sich das bemerkbar. In der Bezirksliga Rhein Main Modau errangen die Walldorfer Pistolenschützen den 1. Platz in der Mannschaftswertung bei 20:0 Mannschaftspunkten bei 10 Wettkämpfen in der Disziplin Luftpistole. Für die Mannschaft sind angetreten Carsten Dudde, Lucas Jourdan, Felix Altmüller, Christoph Schneider, Yvonne Marggraf, Heinz Wenner und Dirk Epstein. Bester Einzelschütze in der gesamten Bezirksliga ist Christoph Schneider mit 373 Ringen im Schnitt. Damit hatten sich die TGS-Pistolenschützen für den Aufstiegswettkampf in Bad Homburg qualifiziert. Dort setze sich die Mannschaft um Christoph Schneider, Carsten Dudde, Felix Altmüller sowie Lucas Jourdan mit 1458 Ringen gegen vier weitere Aufstiegsaspiranten durch.

Let´s Dance

Dieses Angebot ist für alle, die sich gerne nach Musik bewegen, aber keine Tanzstunde besuchen möchten.
Gemeinsames Tanzen in der Gruppe motiviert, hält fit und macht darüber hinaus noch sehr viel Spaß. Wenn du also gerne tanzt, könnte eine Tanzgruppe die richtige Wahl für dich sein.
Eine Auswahl an Tanzstilen aus verschiedenen Teilen der Welt erwartet dich. Du wirst erfahren, welche Vorteile das Tanzen in der Gruppe hat und welche Arten von Gruppentänzen es gibt.
Alles in allem fördert Tanzen deine Fitness und lässt die Alltagssorgen verschwinden.
Für die Trainingsstunden brauchst du nur wenig Ausstattung. Ein bequemes Tanz-Outfit und saubere Turnschuhe reichen hier aus.
Komm´ vorbei und mache mit!
mittwochs: 11:00-12:00
Ort: Bewegungsraum TGS-Bewegungszentrum (über dem Fitness-Studio)
mit Maria Papachristoudi

Neues Angebot Neurologie

Aufgrund einer Studie von „Global Burden of Diseases“ wurde festgestellt, dass fast 60 % der Bevölkerung von einer neurologischen Erkrankung betroffen sind.
Die Tendenz ist durch die fortschreitende Alterung der Gesellschaft sogar weiter steigend.
Laut der Deutschen Gesellschaft für Neurologie sind die 10 häufigsten neurologischen Erkrankungen:
- Schlaganfälle
- Hirnblutungen
- Schädel-Hirn-Trauma
- Parkinson
- Multiple Sklerose
- Hirnhautentzündungen
- Epilepsie
- Kopfschmerzen und Migräne
- Polyneuropathien
- Gehirntumore
Viele Menschen, die von diesen Erkrankungen betroffen sind, leiden nicht nur unter den körperlichen Auswirkungen, auch aus Angst vor Verschlimmerung der Symptome.
Um hier den Betroffen zur Seite zu stehen, starten wir im März mit einer Stunde im Rehabilitationssport, Schwerpunkt Neurologie.
Für weitere Informationen wende dich bitte an die Geschäftsstelle der TGS: 06105 44825 oder per Mail: info@tgs-walldorf.de

Jetzt Mitglied werden und dank der DOSB-Vereinsschecks 40 Euro sparen!

Noch kein Mitglied in unseren Verein?
Jetzt schnell sein und mit dem DOSB-Vereinsscheck 40 Euro sparen!
Das Modul „Sportvereinsschecks“ des ReStart-Programms richtet sich direkt an Sportinteressierte, die noch kein Mitglied im Verein sind. Auch Menschen, die während der Pandemie ihren Sportverein verlassen haben, sowie Sportmuffel, die zu mehr Aktivität und Bewegung motiviert werden sollen, können von den Sportvereinsschecks profitieren.
Über die Antragsplattform www.sportnurbesser.de kannst du den Gutschein herunterladen und hast dann 4 Wochen Zeit den Gutschein bei einem Sportverein, der Mitglied beim Landessportbund ist, einzulösen.
Für jede Person kann nur ein Sportvereinsscheck einlöst werden. Familien können bis zu drei Vereinsschecks herunterladen. Es ist nicht möglich, einen Zuschuss zu einer Vereinsmitgliedschaft abzurechnen, wenn die Person bereits Mitglied in diesem Sportverein ist. Wenn die Kosten für die Vereinsmitgliedschaft höher als 40 Euro sind, muss die Differenz vom Neumitglied getragen werden.
Schnell sein lohnt sich, es gibt nur 150.000 Stück!
Über unsere Sportsuche findest du das passende Angebot für dich!
Orange!!! Als Erster das „Gelbfieber“ überwunden
Matthias Auerbach:

„Nicht reden – trainieren!“, das ist der Lieblingssatz von Matthias Auerbach. Dieses Motto hat sich jetzt für ihn bezahlt gemacht, denn er ist der Erste, der acht Gelbgurt-Aikidoka des Erwachsenen-Trainings, der das „Gelbfieber“ erfolgreich überwunden hat. Im Dojo der Turngesellschaft 1896 e.V. Walldorf (TGS) legte er eine lupenreine Orangegurt-Prüfung ab, und zwar vor einem Prüfer und mit zwei Ukes, bei der es alle drei Männer in sich hatten.
Prüfer war der Vizepräsident der TGS und Aikido-Abteilungsleiter Meister Andreas Kreuzer (3. Dan), der dafür bekannt ist, dass ihm keine noch so kleine Kleinigkeit entgeht. Einer seiner Ukes war Meister Daniel Tippelt (2. Dan), Jugendwart der Aikido-Abteilung und eine Berühmtheit, da er vor vier Jahren als damals 17-Jähriger seinen 1. Dan verliehen bekam und damit der jüngste Dan-Träger Deutschlands wurde. Der zweite Uke war Meister Thomas Eichhorn, Aikido-Abteilungsleiter der Sport und Kulturvereinigung 1879 e.V. Mörfelden (SKV), und 5. Dan.
Wer kann schon sagen, dass er eine Prüfung gegen einen 5. Dan und gegen den jüngsten Dan-Träger Deutschlands abgelegt hat? Matthias Auerbach kann es!
Meister Andreas Kreuzer gratulierte zur bestanden 4. Kyu-Prüfung und nannte diese: „Super!“ - dieses Lob will aus seinem kritischen Mund schon etwas heißen - und überreichte den neuen orangefarbenen Gurt. Der gelbe Gurt verschwand in die Erinnerungskiste, damit war das „Gelbfieber“ überwunden.
„Gelbfieber“ wird ironisch das Phänomen genannt, dass Aikidoka nach der ersten bestandenen Prüfung zum Gelbgurt und der Euphorie, die oft damit einhergeht, auf Gelb hängen bleiben, das „Gelbfieber“ nimmt sie gefangen. Das mag daran liegen, dass von Gelb auf Orange die Angriffe vom Statischen zum Bewegten wechseln, was neue Reaktionszeiten und Bewegungsabläufe verlangt, aber wahrscheinlich noch viel mehr daran, dass für die Orangeprüfung im Aikido die Vorwärtsrolle Voraussetzung ist. Eine Bewegung, die Koordination und durchaus auch Mut verlangt, denn je nach Körpergröße aus etwa einem Meter mit dem Kopf nach vorne auf den Tatamis rollen zu wollen, dazu muss man sich meist überwinden. Besonders da es nichts mit dem berüchtigten „Purzelbaum“ aus dem Turnunterricht zu Schulzeiten zu tun hat. Kopf und Nacken berühren nicht den Boden, sondern nur ein Arm, der wie ein halbes Rad geformt wird und den Körper beim Rollen führt.
Ein schönes, sanftes und gleichzeitig kraftvolles Abrollen ist das. Die sogenannte Fallschule ist ein wichtiges Element beim Aikido-Training. Wer Meisterinnen und Meister würdevoll und geschmeidig rollen sieht, dieses flatternde Geräusch der Hakamas hört, der kann sich schnell in Aikido verlieben und glauben, dass dies eine natürliche einfache Bewegung ist. Aber so automatisch geht die Vorwärtsrolle nicht von der Hand, zumindest nicht, wenn man nicht im Kinder- oder Jugendalter ist. Das Abrollen wird selbstverständlich im Training geübt, erst im Knieen, dann von etwas weiter oben, mit vielen Erklärungen und Tipps der Meisterinnen und Meister.
Für Matthias Auerbach jedoch war die Überwindung vor der Höhe kein Thema, vor Aikido war er Turmspringer. Was ist da schon ein Meter Höhe? Er ist sportlich, elegant in seinen Bewegungen und gelenkig. „Spagat-Mann“ wird er neckisch genannt, lässt er doch die meisten Aikidoka neidisch im Training werden, wenn er bei den Aufwärmübungen zeigt, wie biegsam er ist.
Aber auch vor administrativen Arbeiten in der Freizeit, scheut er sich nicht. Er unterstützt die Aikido-Abteilung zukünftig als Kassierer. Diese verantwortungsvolle Aufgabe passt gut zu ihm, denn er ist korrekt und äußerst zuverlässig, dabei aber nicht verbissen. Mit ihm kann man wunderbar Espresso im Garten trinken, dabei eine Familienpackung Eiscreme essen und über die Gesellschaft, das Leben, Urlaubsziele oder Hundeerziehung diskutieren.
Im Dojo jedoch bekommt man Matthias Auerbach kaum zum Plaudern. Das liegt an seinem Motto. „Irimi nage“ mit ihm ist immer ein Erlebnis. Wenn eine Anfängerin oder ein Anfänger ihn dabei zu grob am Kopf fassen, dann schaut er die Person erstaunt mit seinen großen blauen Augen an und er wiederholt die schönen und lustigen Begriffe, die Meister Andreas Kreuzer als Gedächtnisstütze für Bewegungen kreiert hat. Bezeichnungen wie: „Sonnenuntergang“, „Schiffchen fahren“, „Hessische Begrüßung“, „Bauernbub“, „Schokolade“, „Geld einsammeln“, „Blick zum Horizont“, „Toter Fisch“, „Holzhacker“, „Lappen auswringen“, „Tür öffnen“, „In den Spiegel schauen“ und „Blatt im Wind“.
Der neue Orangegurt-Träger hat einen weiteren Satz eingeführt: „Mach mir den Lukas!“. Dies ist eine Hommage an Meister Lukas Raymann (2. Dan), der wunderbar aufrecht mit geradem Rücken und somit sehr würdevoll seine Bewegungen absolviert.
Wer neugierig auf Aikido und die „Geheimsprache“ geworden ist und erklärt bekommen will, was sich hinter „Schokolade“ oder „Blatt im Wind“ verbirgt, kann gerne einfach in lockerer Sportkleidung zu den Trainingszeiten ins Dojo kommen. Wir freuen uns.
Kinder: Am Dienstag und am Donnerstag von 17 Uhr bis 18.00 Uhr.
Jugendliche: Am Dienstag und am Donnerstag von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr.
Erwachsene: Am Dienstag und am Donnerstag von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr.
Treffpunkt ist im Sportzentrum der TGS Walldorf, Okrifteler Straße 6, Dojo-Raum, 1. Stock.
Nicole Rattenborg



